klassische Massage Drucken E-Mail
 

Wie lange schon Massage angewandt wird, ist nicht genau bekannt. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass sie im Altertum, schon wie bei den Römern, in der Antike und zur Zeit der Pharaonen im alten Ägypten ähnlich wie die Bäderkultur zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt wurde.

Das Wort "Massage" hat Ursprünge in verschiedenen Sprachen. Im Französischen steht das Wort "masser" für kneten, im Griechischen steht "massein" ebenfalls für berühren bzw. kneten. Im arabischen Sprachraum exisitert das Wort "mass" für berühren und im Hebräischen steht "maschiach" für salben bzw. gesalbt.

Massage ist eine Therapieform der physikalischen Medizin und eine mit den Händen durchgeführte mechanische Beeinflussung der obereren Körperschichten mit Wirkung auf den gesamten Organismus.

Regelmäßige Massage kann Angstgefühle abbauen, verspannte oder verkrampfte Muskeln lösen und steife Gelenke wieder beweglicher machen, einer der Hauptgründe für das Verordnen von med. Massagen durch den Arzt.

Darüber hinaus führen Massagen zu mehr Vitalität und Wohlbefinden. Massagen können sowohl eine verspannte als auch eine unterforderte Muskulatur wieder funktionsfähig machen. Sie verbessern den Zustrom frischen Bluts in den behandelten Bereichen und steigern somit die örtliche Durchblutung.

Außerdem können Massagen Narben Gewebsverklebungen lösen und Schmerzen lindern. Sie haben eine reflektorische Wirkung auf innere Organe Massagen verbieten sich im Rahmen der absoluten Kontraindikation bei frischen traumatischen Verletzungen, akuten Entzündungen, Gefäßerkrankungen im Behandlungsgebiet, fieberhaften Erkrankungen, Hauterkrankungen im Behandlungsgebiet, bei vegetativer Reflexdystrophie und bei einer plötzlichen ungeklärten Verschlechterung des Allgemeinzustands.

Studien belegen, dass Massage nicht nur den Pegel der Stresshormone im Körper senkt, sondern sogar eine Gegenreaktion in Gang setzt. Im Gehirn wird Oxytocyn ausgeschüttet, so eine Theorie, ein Hormon, das beim Stillen oder auch beim Orgasmus den Körper überflutet.

Bei der Massage werden Gleitmittel benutzt, um die Reibung zwischen der Haut des Patienten oder Klienten und der Hand des Massierenden zu verringern und einer Haarwurzelentzündung vorzubeugen. Gleitmittel werden vor der Massage mit großflächigen Bewegungen der flachen Hand dort verteilt, wo massiert werden wird.

Wir verwenden: Massageöle & Massagecremes. Bitte sprechen Sie mir uns vor der Behandlung, falls Sie auf mögliche Inhaltsstoffe allergisch reagieren.

Die Grifftechniken der klassischen Massage haben sich fortentwickelt. Man wendet bei der klassischen Muskelmassage Streichungen, Walkungen, Knetungen, Friktionen, Reibe-, Klopf- und Schüttelgriffe an.

Die klassische Massage wird eingesetzt zur:

- besseren Durchblutung

- Lockerung

- Dehnung

- Trophikverbesserung

- Entkrampfung der Muskulatur

- und zum besseren Abtransport von Stoffwechselprodukten (Schlacken)

Angewendet wird sie bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie zum Beispiel Morbus Bechterew, Morbus Scheuermann, Lumbago, Arthrose, Schulter- und Hüftgelenkschmerzen, Myalgien, zur Nachbehandlung von Muskelverletzungen, Verletzungen etc. und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.

Auch prophylaktisch kann Massage angewendet werden, wie z.B. bei Leistungssportlern zur Vorbereitung der Muskulatur auf sehr starke muskuläre Belastung, zwischendurch zur Lockerung und Entkrampfung (Detonisierung) sowie nachher als Entmüdungsmassage.

Angebracht ist eine klassische Massage auch bei Personen, die ständig eine sehr einseitige Belastung haben oder sich in ungünstiger Haltung (Fehlhaltung, Fehlstatik) befinden, wie z.B. Fliesenleger, Serviererinnen, Zahnärzte um einige zu nennen. Hier kann man vorbeugend mit Massage behandeln um schwerwiegenden Erkrankungen vorzubeugen.

Gegenanzeigen für eine Muskelmassage sind beispielsweise akute Bandscheibenvorfälle, Entzündungen von Nerven (Neuralgien) und spezielle Muskelerkrankungen (Myopathien).

 
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Die Praxis

Newsflash

Unser Team:
Henk Klaassen, Osteopath DO.® MRO.®,
Physiotherapeut
Toni Lazarov, Physiotherapeut
langjähriger Physiotherapeut bei GHP Bamberg
Roman Schraudner, Sportphysiotherapeut, Masseur
Sportphysiotherapeut beim 1. FC. Eintracht Bamberg